Stasibesetzung

Herzlich willkommen auf den Webseiten des Projektes "Stasibesetzungen".

In den Tagen vom 4. bis 6. Dezember 1989 verschafften sich Bürger Zutritt zu allen Bezirksverwaltungen und den meisten Kreisdienststellen des "Ministeriums für Staatssicherheit der DDR", der berüchtigten "Stasi". Damit wurde friedlich das Ende der Geheimpolizei der SED-Diktatur, die vorwiegend der Bewachung der eigenen Bevölkerung diente, eingeleitet und die Einsichtnahme in die Akten ermöglicht - ein bis dahin in der Geschichte einmaliger Vorgang. 

Das Projekt soll erstmals einen Überblick über alle Bezirksverwaltungen des "Ministeriums für Staatssicherheit der DDR" geben, die seit dem 4. Dezember 1989 besetzt wurden oder in denen Bürger auf andere Weise versuchten, die Auflösung des Überwachungsapparates zu kontrollieren. 

Das Projekt wird gemeinsam mit anderen Vereinen und Initiativen betreut, die aus den Bürgerkomitees hervorgegangen sind. Diese organisierten sich im Dezember 1989 nach den Besetzungen der Bezirksverwaltungen des "Ministeriums für Staatssicherheit der DDR". Es war damals gerade in "Amt für Nationale Sichereit" umbenannt. Von den DDR-Bürgern die Geheimpolizei der SED-Diktatur meist "Stasi" genannt.

Am Projekt wird weiter gearbeitet. Neu erarbeitete Artikel werden laufend neu eingestellt. 

Projektpartner

Das Projekt wurde gemeinsam von Bürgerkomitee und Vereinen und Einzelpersonen in den 15 Regionen initiiert, die in der Tradition der Stasiauflösung stehen. Die Artikel sind überwiegend aus diesem Kreis in den jeweiligen Regionen verfasst. Sofern namentlich gekennzeichnet, geben sie die Auffassung des einzelnen Autor wieder.

Am Projekt beteiligt sind:

Zu den Regionen Schwerin, Gera, Chemnitz, Neubrandenburg, Frankfurt, Greifswald, etc. bestehen Einzelkontakte.

Start der Homepage 4.12.2019 in Erfurt

Das Projekt wurde bei den Veranstaltungen zur 30jährigen Erinnerung an die erste Stasi-Besetzung in Erfurt vorgestellt. Das Video zeigt einige Eindrücke von der Veranstaltung.

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