Das endgültige Ende der Stasi, die Akten und die Bürgerkomitees

Mit dem endgültigen Aus für die Stasi waren die politischen Konflikte noch nicht zu Ende. Was tun mit den Akten? Öffnen oder vernichten? Wohin mit den Stasi-Leuten, Immobilien? Wo was das Stasivermögen.  

Alle derartige Fragen wurden z.Z. unter reger Anteilnahme der Öffentlichkeit im Jahr 1990 debattiert. Während die Regierung Modrow kurz vor den Wahlen vom März 1990 versucht hatte, einen Kompromiss mit den Bürgerrechtlern zu finden, flammten die Konflikte kurioserweise in der Zeit der neuen Regierung De Maizière/Diestel wieder auf. Diese sah sich durch die Wahlen legitimiert und wollte den Einfluss der Bürgerkomitees beschränken. Je näher die Deutsche Einheit rückte, desto mehr mischte sich auch die Bundesregiung ein. Kurz vor der Deutschen Einheit kam es noch einmal zum Showdown.

Aktuell:

Die Vernichtung der elektronischen Datenträger des MfS ​​​​​​​

Künftige Themen:

Die Bürgerkomitees bei der Arbeit

Der Fall Schnur

Aktenvernichtungen

Die Volkskammer und die Stasi

Zum Umgang mit der Hinterlassenschaft des MfS

Streit um die Akten gefährdet Deutsche Einheit

Vorgeschmack

Film. Heinz Engelhardt, damals letzter Geheimdienstchef der DDR

Film. NN Link in Arbeit

u.a.

David Gill Koordinator des Bürgerkomitees Normannenstraße

Hans Schwenke operative Gruppe der AG-Sicherheit des Runden Tisches